


Mitten in der Ostsee - auf dem dänischen Eiland Bornholm - residiert die kleine Lakritz-Manufaktur von Johan Bülow. Und was hier die passionierten Hände der Süßwarenhersteller rollen, ist die erste absolut handgemachte Gourmet-Lakritze der Welt. Für das schwarze Gaumen-Gold aus der Süßholzwurzel werden nur natürliche Inhaltsstoffe verwendet und das schmeckt man.
Die Kompositionen aus dem Hause Lakrids bestechen durch eine Vielfalt an Nuancen: von süß über scharf bis hin zu würzig oder salzig. Lakritz von Lakrids ist eine kulinarischen Gelegenheiten, die man sich nicht entgehen lassen sollte. Und in Kombination mit Vanilleeis auf dem besten Wege zum Dessert.
Die Geschichte von Lakritze:
Der Name „Lakritze“ geht auf den lateinischen Begriff „glycyrrhiza“ zurück, welche wiederum aus den griechischen Wörtern „glykys für „süß“ und „rhiza“ für „Wurzel“ entstand.
Lakritze ist eine Pflanzenart aus der Familie der Hülsenfrüchtler und wird auch Süßholz genannt. Die Wurzeln der Pflanze werden im Herbst geerntet. Aus diesen werden bei der Herstellung die Inhaltsstoffe extrahiert und Zuckersirup, Mehl sowie Gelatine zugesetzt. Um die beliebten Variationen herzustellen, werden Stärke, Agar, Anis, Fenchelöl, Pektin und Salmiak beigemischt. Die schwarze Färbung von Lakritze wird künstlich verstärkt. Lakritze an sich enthält Glycyrrhizin, eine Zusammensetzung aus Kalium- und Calciumsalzen der Glycyrrhizinsäure, und besitzt ca. die 50-fache Süßkraft von Rohrzucker.
Je nach Anbaugebiet soll Lakritze einen unterschiedlichen Geschmack besitzen. Vor allem in Skandinavien und in den Niederlanden ist Lakritze sehr verbreitet. Dort wird hauptsächlich zwischen süßem und salzigem Lakritze unterschieden – in Skandinavien wird zudem Salmiak beigemischt, welches einen sehr intensiven Geschmack hat. In Großbritannien werden Lakritzstücke, besser bekannt als „liquorice allsorts“, mit verschiedenen aromatisierten Schichten gefüllt oder umhüllt.